Die alte Straße von Kawagoe ist voller Süßigkeitenläden, Cafés und Fotostellen. Das Honmaru Goten liegt dagegen dort, wo der Spaziergang weniger selbstverständlich wird. Genau deshalb wird der Besuch oft ausgelassen. Wenn du aber die erhaltenen Räume des Edo-Palastes oder den Hyakumeijō-Stempel sehen möchtest, sind die 100 Yen nicht das Problem – der zusätzliche Weg ist es.
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| Dein Ziel | Entscheidung | Praktische Route |
| Nur alte Straße, Toki no Kane und Essen | Honmaru Goten kann entfallen | Im historischen Zentrum bleiben |
| Hyakumeijō-Stempel | Öffnungstag prüfen und den Palast einplanen | An Ruhetagen zum Ruhebereich im Hatsukaru Park |
| Edo-Architektur und Burganlagen | Besuch lohnt sich | Honmaru Goten mit dem städtischen Museum verbinden |
| Kawagoe-Festival oder Windgong-Veranstaltung | Route erst nach Verkehrshinweisen festlegen | Busumleitungen und Sperrungen prüfen |
Der Stempel hängt vom Öffnungstag ab
An den geöffneten Tagen befindet sich der Hyakumeijō-Stempel im Honmaru Goten. An Ruhetagen wird er in den Ruhebereich des Hatsukaru Park verlegt. Du musst also nicht automatisch den ganzen Umweg auf dich nehmen, wenn der Palast geschlossen ist – aber du solltest wissen, wo der Ersatzstandort liegt.
Für einen ersten Kawagoe-Besuch würde ich die Schlosszone nicht zwischen Bahnhof und alter Straße hin- und herquetschen. Lege Honmaru Goten, Shiroishi-Schrein und das städtische Museum in denselben Block und gehe danach zurück zur Einkaufsstraße. So wird aus einem isolierten Zusatz ein sinnvoller Abschnitt der Tagesroute.
Was du für 100 Yen tatsächlich bekommst
Das Honmaru Goten ist kein rekonstruierter Burgturm, sondern ein erhaltener Teil der Palastanlage aus der späten Edo-Zeit. Wer sich für Stadtbefestigung, Räume und Architektur interessiert, bekommt hier mehr als ein weiteres Fotomotiv. Wer nur die bekanntesten Bilder von Kawagoe sammeln möchte, wird den Unterschied wahrscheinlich weniger spüren.
Mein Urteil: Stempel- und Burgenfans sollten den Weg einplanen. Für einen kurzen Altstadtbesuch ist der kostenlose beziehungsweise günstige Eintritt allein kein Grund, die Route zu verlängern. Entscheidend ist, ob der Palast selbst zu deinem Tag gehört.
