Shikoku in 5 Tagen: Takamatsu und Matsuyama mit zwei Basen verbinden

Takamatsu und Matsuyama stehen für unterschiedliche Reiseachsen. Wenn beide Seiten auf den Plan müssen, spart ein Unterkunftswechsel oft mehr Zeit als tägliches Pendeln.

Shikoku in 5 Tagen: Takamatsu und Matsuyama mit zwei Basen verbinden

Fünf Tage wirken lang, bis Fähren, Inseln und die Strecke zwischen Takamatsu und Matsuyama im Kalender stehen. Takamatsu ist die natürliche Basis für Naoshima, Shodoshima, Kotohira und Ritsurin. Matsuyama passt zu Dogo Onsen, dem Schloss und dem Abend in der Yukata. Wer beide Seiten nur von einer Stadt aus abdecken will, verbringt schnell die besten Tageszeiten im Zug.

Die Basis nach den Morgen- und Abendzielen wählen

↔ Tabelle horizontal scrollen

SchwerpunktBasisWarum
Naoshima, Shodoshima, Kotohira und KagawaTakamatsuHafen und JR-Bahnhof liegen für frühe Abfahrten günstig.
Dogo Onsen, Matsuyama Castle und EhimeMatsuyamaOnsen-Abend, Essen und Spaziergang bleiben vor Ort.
Beide Seiten in fünf TagenMeist 2–3 Nächte Takamatsu, 1–2 Nächte MatsuyamaEin gezielter Wechsel ist besser als tägliches Hin und Her.
Nur eine Region ohne lange ZugfahrtEine feste BasisMehr Zeit für die Inseln oder die Onsenstadt.

Der Limited Express Ishizuchi verbindet Takamatsu und Matsuyama, aber die Strecke ist kein kurzer Stadtverkehr. Sie eignet sich für einen bewusst gesetzten Transfer, nicht als tägliche Pendelroute zu jedem Ausflug. Mit Kindern, älteren Reisenden oder großem Gepäck wird der Unterschied noch deutlicher.

Takamatsu schützt die frühen Fährtage

Der Wert von Takamatsu liegt nicht in der Größe der Stadt, sondern in der Lage am Seto-Inlandsee. Wenn Naoshima oder Shodoshima früh beginnen, sparst du dir die zusätzliche Anfahrt zum Hafen. Der Bahnhof bindet außerdem Kotohira und weitere Orte in Kagawa an. Für drei oder vier Nächte kann Takamatsu deshalb die ganze Reisebasis sein, wenn Ehime nur ein Wunschpunkt und kein Hauptthema ist.

Innerhalb Takamatsus musst du noch zwischen Bahnhof/Hafen und der Innenstadt wählen. Hafen und JR sind praktisch für Inseln und Frühzüge. Kawaramachi und die Einkaufsstraßen sind angenehmer, wenn Restaurants, Udon und der Abend zu Fuß wichtiger sind. Der richtige Stadtteil hängt vom ersten Termin des nächsten Morgens ab.

Matsuyama lohnt sich wegen des Abends

Matsuyama Castle lässt sich tagsüber besuchen. Dogo Onsen wird dagegen erst als Übernachtung wirklich entspannt: baden, essen, in Yukata durch die Einkaufsstraße gehen und nicht noch in einen Zug nach Kagawa steigen. Wenn dieses Erlebnis der Kern der Reise ist, sind ein bis zwei Nächte in Matsuyama sinnvoll.

Für einen frühen JR-Start ist die Nähe zum Bahnhof Matsuyama praktisch. Wenn der Abend im Dogo Onsen zählt, ist Dogo selbst die passendere Lage. Der Unterschied zwischen beiden Städten ist damit klar: Takamatsu spart Zeit am Morgen, Matsuyama gibt dir mehr vom Abend.

Mein Vorschlag für fünf Tage und vier Nächte: die Insel- und Kagawa-Tage in Takamatsu bündeln, dann gezielt nach Matsuyama wechseln. Wenn eine dritte Region wie Iya oder Kochi dazukommt, solltest du zuerst einen ganzen Programmpunkt streichen, statt drei Basen in vier Nächten unterzubringen.

↑ Nach oben